Fediverse First: Katjas Kolumne #2 Fahren ohne Fahrschein
Europa zeigt: Es geht auch anders! Österreich: Wer ohne Ticket fährt, zahlt eine erhöhte Gebühr – ein rein zivilrechtlicher Vorgang ohne Richter. Frankreich: Hier gilt es als Ordnungswidrigkeit, ähnlich wie Falschparken, und wird erst bei extremer Wiederholung zum Fall für die Justiz. Schweiz: Ein nationales Register sorgt für Ordnung, aber der Fokus liegt auf der Nachzahlung und nicht auf dem Strafregister. Warum halten wir in Deutschland an einem Gesetz aus dem Jahr 1935 fest, das vor allem Menschen in sozialen Notlagen trifft und unsere Justiz verstopft? Und warum kann ich so oft falsch parken, wie ich will, ohne dass wirklich Konsequenzen drohen? Auflösung: Beide Zuwiderhandlungen werden unterschiedlich behandelt! Eine Umwandlung in eine Ordnungswidrigkeit – so wie beim Falschparken – würde die Abschreckung durch Bußgelder erhalten, aber die soziale Härte und die bürokratische Last massiv senken. Wie immer mehr in meinem Blog: https://katja-diehl.de/fahren-ohne-fahrschein-zeit-
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