Die Mobilitätswende ist ein Gerechtigkeitsprojekt - und deswegen findet sie nicht statt.
Die Studie "Mobilität in Deutschland 2023" zeigt: Unser Verkehrssystem ist sozial hochgradig ungerecht. Die Fakten: In Haushalten mit sehr niedrigem Einkommen stand 2017 in 53 % kein Auto zur Verfügung, bei hohem Einkommen nur in 8 %. Die Autonutzung steigt mit dem Einkommen – und damit die CO₂-Emissionen. Die perfide Ungerechtigkeit: Haushalte mit niedrigerem Einkommen sind häufiger von Verkehrslärm und Luftschadstoffen betroffen, obwohl sie nicht die Hauptverursachenden sind. Sie wohnen an stark befahrenen Straßen, während sich Gutverdienende ruhige Lagen leisten. Auf dem Land: Viele Haushalte mit sehr niedrigem Einkommen besitzen zwangsweise einen Pkw und nehmen die hohen Mobilitätskosten in Kauf – weil der ÖPNV fehlt. Im ländlichen Raum entfallen über 80 % der Wegstrecke auf das Auto. Globale Ausbeutung: Autos stehen 23 Stunden am Tag. Für diese Stehzeuge rauben wir dem Globalen Süden Lithium, Kobalt und seltene Erden – zerstören Lebensgrundlagen für Parkplätze in Deutschla
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