Manchmal bleibe ich nachts noch wach, um Quatsch von Merz zu widerlegen.
Fritz, China und die ewige Externalisierung von Klimaverantwortung. Tausendfach widerlegt, aber heute wieder an höchster Stelle im Bundestag: „Aber China…!!11“. Es ist ein Klassiker. Und doch immer wieder neu. Wer in Deutschland die Verantwortung für den Klimaschutz an andere Länder abgibt, hat entweder - das Prinzip der globalen Gerechtigkeit oder - die wirtschaftliche Realität noch nicht verstanden – oder -beides. Die Rede von den „Grenzkosten“ als Argument, den Klimaschutz auf globaler Ebene zu verschieben, ein populärer Trugschluss. Was wir hier erleben, ist die Fortführung von Trumpismus als Merzismus: Neokolonialismus in „Gutlaune des Gönners“ – die Verantwortung für den Klimawandel wird verlagert, als sei der Rest der Welt nicht Teil dieses globalen Systems. Die Frage ist: Warum verdrängen wir die systemischen Fakten immer wieder? Warum ignorieren wir die wissenschaftlichen Daten, die uns seit Jahrzehnten zeigen, dass der Klimawandel nicht nach nationalen Grenzen fragt?
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