Sind wir zu brav? Und warum waren die Niederländer*innen mutiger?
Artikel im Stadard: „Es ist heute kaum vorstellbar, doch #Amsterdam war einst ein Mekka für #Automobilisten. Der wirtschaftliche Aufschwung der Nachkriegszeit brachte bisher unbekannten Wohlstand. Wie auch andernorts investierten die Bürger diesen in #Autos, die zum #Statussymbol avancierten. Doch die Zunahme an motorisiertem Individualverkehr hatte für die Gemeinschaft ausschließlich negative Folgen. Die #Niederländer erkannten das rasch und schmerzhaft. Nicht nur, dass die stinkenden Kisten immer mehr öffentlichen Raum in Beschlag nahmen, der ohnehin knapp bemessen ist. Sie wurden zur tödlichen Gefahr für alle anderen, schwächeren Verkehrsteilnehmer. Die Zahl der Toten im Straßenverkehr sorgte für Entsetzen. 1972 war das blutigste Jahr auf den niederländischen Straßen: mehr als 3.200 Tote, davon rund 400 Kinder. Immer weniger Menschen waren bereit, für die vermeintliche Freiheit in den stinkenden Blechkisten einen derart hohen Blutzoll zu entrichten. Im ganzen Land formierte sich W
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