Emissionshandel für tierische Produkte | Faba Talk mit Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt
Seit vielen Jahren wird über Umbau und Abbau der Tierhaltung geredet. Der Vortrag adressiert die zwei zentralen Probleme dieser gängigen Debatte: Zum einen ist anhand rechtsverbindlicher (vor allem internationaler) Ziele speziell zum Klimaschutz, zum Biodiversitätsschutz, zum Recht auf Nahrung, aber auch in (teils kritischer) Auseinandersetzung mit ökozentrischen Ansetzen genauer als in den gängigen Debatten benennbar, wie stark die Tierhaltung in welchem Zeitrahmen sinken muss. Der Vortrag zeigt, dass global eine Reduktion um rund drei Viertel bis 2035 angezeigt ist. Zum anderen müssen die dafür benötigten Instrumente sich weitgehend von den bisher diskutierten Maßnahmen wie höhere Mehrwertsteuer für tierische Produkte, bessere Haltungsbedingungen, Fleischsteuer oder Subventionsumbau lösen. Nötig ist vielmehr eine echte Mengensteuerung auf EU-Ebene im Gestalt eines weiteren Emissionshandelssystems, verbunden mit einer gestärkten Flächenbindung und einem Grenzausgleichssystem. Der Vort
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