Meine Tage im intakten Lützerath - bis zur Zerstörung der Utopie
Es sind 21 Minuten geworden, es waren über die letzten zwei Jahre aber immer wieder Besuche, Lesungen, Dorfspaziergänge und vor allem die Begegnung mit Menschen, die in der aktuellen Politik, der Gesellschaft und den Medien immer als "leeres Dorf" geframt worden sind. Das ist vielleicht das, was mich mit am meisten an den letzten Tagen von Lützerath getroffen hat: Dass wir als Gesellschaft noch nicht mal im Ansatz unsere Verschiedenheit aushalten und überall Menschen unsichtbar machen, die nicht unseren toxischen Normen entsprechen. Ich habe die Menschen kennengelernt, die mehrere Jahre im alten Hof von Eckhart, seiner Villa, der Reihenhaussiedlung, aber eben auch in Baumhäusern und Holzhütten gelebt. Ich habe im Austausch mit ihnen spüren dürfen, wieviel ihnen dieser Ort bedeutet, an dem achtsamer Umgang das höchste Gut war. Es gab Räume für neurodiverse, behinderte, hochsensible... Menschen, die nach deren Bedürfnissen gestaltet waren. Es gab morgendliche Plenen, in denen der Tag zus
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