JCDecaux verschlechtert das Stadtbild und stört den Verkehr
An der U-Bahn-Station Christuskirche: eine überflüssige und stromfressende Werbetafel mit Videos und schnellen Bildwechseln. Diese digitale Werbeanlage von JCDecaux dominiert das Blickfeld. Der Werbekonzern Wall/JCDecaux belästigt und belastet damit die Menschen, die hier die U-Bahn nehmen oder auf Straße oder Gehweg vorbeikommen müssen. Zudem ist es ein mutwilliger Eingriff in den Straßenverkehr: die Anlage steht inmitten von Verkehrsschildern und Ampeln, blendet und lenkt den Blick unter Ausnutzung wahrnehmungsphysiologischer Mechanismen vom Verkehr ab, um die Blicke der Passant:innen auszubeuten. Das nennt sich dann "Stadtmöblierung" Dass die Behörden so etwas in unserer Stadt tausendfach genehmigen, finden wir höchst fragwürdig - und sind angetreten, um das zu ändern und die Regeln für Außenwerbung zu verschärfen.
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