1.Mai 2022 in München: selbstorganisiert & solidarisch gegen miese Arbeitsbedingungen
Die diesjährige Aktion zum #1Mai 2022 am Rotkreuzplatz in München stand unter dem Motto "überlastet ungesehen un(ter)bezahlt – selbstorganisiert & solidarisch gegen miese Arbeitsbedingungen". Das Bündnis aus FAU München, Feministischer Streik München und IWW München stellte in ihrer Kundgebung am Rotkreuzplatz Arbeitsverhältnisse in den Fokus, die an den Rändern und zumeist außerhalb der Repräsentation von DGB-Gewerkschaften liegen. Damit wurden diese sichtbarer gemacht und die Kolleg*innen kamen selbst zu Wort. Am Anfang der Pandemie im Frühjahr 2020 wurden die so genannten "systemrelevanten" Berufe erst beklatscht und dann nach und nach vergessen. An der geringen Entlohnung, den harten Arbeitsbedingungen hat sich bis heute nichts geändert. So auch an der Tatsache, dass diese Arbeit überwiegend von Frauen verrichtet wird. Bereits am Morgen trat das Bündnis auf der Demonstration des DGB mit einem eigenen feministisch-basisgewerkschaftlichen Block auf. Wie eine Sprecherin des Feminis
↗https://tube.tchncs.de/w/nSRSt3cGSKDYxyY1tC7bRe