"Stadtmöblierung": Bushaltestelle mit Antifeature
Immer wieder wird behauptet, die ach so schicken Bushaltestellen in Hamburg seien nur wegen der Werbung "möglich". Richtig ist: die Bushaltestellen sind zur Zeit tatsächlich durch Verträge mit einem Global Player des sogenannten OOH[1] (teil)finanziert. Falsch ist: diese Art der Finanzierung ist alternativlos. --- Für uns zeugt die Unfähigkeit, Bushaltestellen ohne Werbung überhaupt nur zu denken, von politischer Visions- und Phantasielosigkeit. Bushaltestellen gab es in Hamburg auch vor den Verträgen mit JCDecaux und Ströer, es wird sie auch hinterher geben. Hamburg ist eine reiche Stadt und könnte, wenn es wollte, einen Weg finden, die Werbeerlöse zu ersetzen. Es ist eben nur bequemer so: für die Politik. Nicht für die Fahrgäste. Denen ist es durch den aufdringlichen Bewegungsreiz der Werbung de facto verwehrt, an den ach so schicken Bushaltestellen beim Warten zu entspannen und z.B. ein Buch zu lesen - sie zahlen die Rechnung von Politik und Werbekonzernen. In Aufmerksamkeit
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