Nazis wie wir | Von Roberto De Lapuente
Den vollständigen Standpunkte-Text (inkl. ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/nazis-wie-wir-von-roberto-de-lapuente Die inflationäre Verwendung des Nazi-Begriffs entkernt und zweckentfremdet diesen — mittlerweile ist er zu einer Worthülse verkommen. Ein Standpunkt von Roberto J. De Lapuente Heute hat Sie noch niemand als „Nazi“ beschimpft, und Sie sind froh darüber? Das sehen Sie falsch: Früher war der Begriff eine Beleidigung. Heute ist er eine Belanglosigkeit, oft sogar eine Auszeichnung. Sie befinden sich jedenfalls als „rechter Schwurbler“, „Verschwörungstheoretiker“ oder Ähnliches in derart guter Gesellschaft, und Sie haben derart unsympathische Gegner, dass Sie sich deswegen keinen Kopf machen müssen. Wenn „jeder“ — zumindest jeder mit etwas Rückgrat in der Corona-Frage — ein „Nazi“ ist, dann ist ein Nazi wohl nichts besonders Schlimmes mehr. Für die vollkommene Entwertung, ja Bagatellisierung dieses aus geschichtlicher Erfahrung zu Recht gefürch
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