KenFM im Gespräch mit: Reza Abadi (451 Grad)
Reza Abadi ist das Gesicht von 451 Grad, einem beliebten Politmagazin auf RT Deutsch. Der Name der Sendung ist an den Roman „451 Fahrenheit“ von Ray Bradbury angelehnt. Bei 451 Grad Fahrenheit beginnt Papier zu brennen und symbolisiert somit eine der ältesten Formen der Zensur – das Verbrennen von Büchern. Doch bis Reza Abadi ausgerechnet bei einem russischen Sender ein medienkritisches Format an den Start bringen kann, ist es ein langer Weg. Dieser beginnt zunächst im Iran und führt von dort aus in ein kleines Dorf in NRW, wo die aus politischen Gründen geflüchtete Familie des damals 5-jährigen Abadi sich ein neues Leben aufbaute. „Danke“ ist das erste deutsche Wort, was dem kleinen Jungen über die Lippen kommt. In der Jugend folgt dann der Traum, Fußballprofi zu werden. Dieser scheint auch in greifbarer Nähe, doch ein Knorpelschaden im Knie macht ihm einen Strich durch die Rechnung und setzt seiner Karriere ein Ende, bevor diese überhaupt richtig begonnen hatte. Abadi verdaute die
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