KenFM am Telefon: Petra Wild zur Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch Trump
Am 8. Dezember 1987, sprich vor genau 30 Jahren, starben in Palästina, in der Nähe des Grenzübergangs Erez, vier Palästinenser, nachdem das Taxi, in dem sie saßen, von einem israelischen Militärlastwagen in einen vorsätzlichen Unfall verwickelt wurde. Noch am selben Tag kam es zur ersten Intifada, dem ersten kollektiven Aufstand des Palästinensischen Volkes. Hand aufs Herz: Welches europäische Volk hätte solange gewartet, um sich gegen die permanente Besatzung einer bis an die Zähne bewaffneten Macht zu wehren? 1978 lag die Staatsgründung Israels bereits 30 Jahre zurück. Die Nakba, die Ethnische Säuberung an den Palästinensern, hatte zwischen 1947 und 1948 rund 800.000 Menschen zur Flucht in die Nachbarländer gezwungen, wo viele bis heute in Flüchtlingslagern mehr hausen als leben. Sie werden geduldet und genau wie in ihrer eigentlichen Heimat Opfer westlicher Geopolitik, die mit der Balfour-Erklärung bis ins Jahr 1916 reicht. Alle Verhandlungen, mit oder ohne Gewalt, haben den Paläst
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