Roger Waters über israelische Besatzungspolitik
Roger Waters ist die Stimme von Pink Floyd und zählt zu den bekanntesten Musikern der Welt. Jahrzehnte lange hielt sich der Mann politisch vollkommen zurück. Er und seine Band sprachen mit Songs und gigantischen Lichtshows zum Publikum. Diese Art der Kommunikation hat den Vorteil, dass sie niemanden zwingt, Stellung zu beziehen. Wer ein Pink-Floyd-Konzert besuchte oder Roger Waters solo sah, konnte unpolitisch bleiben. Kunst als Möglichkeit, die harte Realität zumindest für ein paar Stunden zu verlassen. Das änderte sich, als Roger Waters für einen Gig nach Israel eingeladen wurde. Da er bis dato und nach eigener Aussage nie über den Staat Israel nachgedacht hatte, sagte er zu. Kaum war die Marketingmaschine angelaufen, bekam er Post von Menschen, die ihm die Frage stellten, wie er die Situation der Palästinenser ignorieren könne, und ob es ihm egal sei, dass er durch seinen Besuch ein Apartheidregime legitimieren würde. Waters war wie vor den Kopf gestoßen. Israel ein Apartheidregim
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