KenFM im Gespräch mit: Volker Handon (Die Psycho-Trader - Aus dem Innenleben unseres Finanzsystems)
Geld ist ein Schmiermittel. Es wurde erfunden, um den Handel zwischen Menschen zu erleichtern. Geld kann transportiert werden - das macht Reisen sehr einfach, zumal Geld dann wie ein Speicher funktioniert. Anders als Goldmünzen, wie man sie Jahrhunderte lang nutzte, hat der moderne Geldschein an sich keinen Wert, sondern ist eher wie ein Schuldschein zu betrachten, oder eine Art Versprechen. Wer einen Geldschein auf den Tresen legt, bekommt im Gegenzug Ware, oder aber der Empfänger des Scheins leistet im Gegenzug Arbeit. Mit der Erfindung der Kathedralen des Finanzkapitals, den Börsen, hat Geld sich verselbständigt. Es existieren jetzt zwei völlig unabhängig voneinander agierende Geldkreisläufe. Der eine organisiert Kredite für die Realwirtschaft, korreliert also mit echter Wertschöpfung, der andere wird als reines Risikokapital auf digitalen Spieltischen investiert. Hier wird mit Geld Geld verdient, ohne dass die Gesellschaft dafür einen Gegenwert erhält. Das Geschäft mit dem Risik
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