Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung mit Raphael Fellmer („Glücklich ohne Geld“)
„Glücklich ohne Geld“ heißt das Buch von Raphael Fellmer, der fünfeinhalb Jahre ganz ohne Geld gelebt hat. Glücklich. Ja, wenn man von anderen zum Überleben so offensichtlich abhängig ist, wird einem bewusst, wie herzlich andere sein können. Freundlich muss man natürlich auch sein – oder werden – und obwohl Raphael sicher früher schon sehr freundlich war, ist seine Herzlichkeit und Wärme überwältigend. Während seines persönlichen Geldstreiks hat Raphael außerdem ein besonderes Auge für unseren ökologischen Fußabdruck und für alles, was verschwendet wird, entwickelt. Wir leben im Überfluss, es ist nicht nur genug für alle da, sondern mehr als genug. Was überproduziert wird, landet im Müll. Das, was verschwendet wird, wieder in Umlauf zu bringen ist die Mission, die Raphael auf sich genommen hat. Damit niemand mehr hungern oder draußen in der Kälte schlafen muss. Ein Traum, für den sich Raphael schon als Kind unbedingt einsetzen wollte. Angefangen hat er mit der Lebensmittelretten-Bewe
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