KenFM im Gespräch mit: Owe Schattauer (Die Stimme des Zorns)
"Die Segel setzt man nicht mit Worten" Owe Schattauer kommt aus einer Familie von Revolutionären. Die Schattauers haben sich nie weggeduckt, wenn es darauf ankam, sondern verhielten sich in der Stunde der Bewährung eher geschäftsschädigend, was die eigene Karriere betraf. Owe, geboren und groß geworden in der DDR, wollte eigentlich Architekt werden und Brücken bauen. Als noch nicht klar war, dass der im Osten existierende Sozialismus nicht überleben würde, trug Owe S. Uniform bei der NVA. 1989 nahm er dann mit Kameraden an Demonstrationen gegen die SED-Führung teil, in Uniform und ausgestattet mit Protest-Plakaten. Nach der Verhaftung wurde er von den Kameraden als Anführer benannt und entsprechend verhört. Das Studium der Architektur könne er sich abschminken, stattdessen solle er für den Rest seines Lebens Trecker in einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft fahren, so die, die ihn in der Mangel hatten. Dann fiel die Mauer. Heute wohnt Owe Schattauer in Mainz, betreib
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