nachdenKEN über: Gut, Böse und dazwischen.
Wer ein Problem erkennt und nichts zu dessen Beseitigung unternimmt, ist möglicherweise Teil des Problems! Schon Stéphane Hessel erkannte auf seine alten Tage, dass es in seiner Jugend deutlich einfacher zu erkennen war, was gut und was böse ist. Der geborene Berliner war auch jüdisch und damit für die Nazis automatisch eine Person, die eliminiert werden musste. Wer sich im Fadenkreuz wiederfindet, hat leichtes Spiel herauszufinden, wer oder was das Böse ist - derjenige, der am Abzug steht. Wer ist heutzutage am Abzug? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn die Schützen von heute sind deutlich besser getarnt. Man muss sich also auf die Lauer legen. Den Feind, das Böse zu erkennen, ist in unseren Zeiten eine Aufgabe, die sehr sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Diese Zeit will die Masse nicht aufbringen. Sie gibt vor, diese Zeit auch gar nicht zu haben. In der Regel eine Lüge. Nur ist diese Form, sich politisch zu engagieren, nicht lukrativ. Im Gegenteil, man macht sich
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