KenFM am Telefon: Christoph Hörstel über Bundeswehr-Soldaten in Mali
Dass es in Mali nicht um die Bekämpfung von Islamisten geht, sondern um Rohstoffe, weiß inzwischen jedes Kind und wurde jetzt auch von Gregor Gysi ganz offen ausgesprochen. Wir -- der Westen -- stecken mit dem Tool NATO unseren Claim auf dem afrikanischen Kontinent ab. Der große Gegenspieler, der in Afrika seit Jahren eine Menge tut, um Land und Bodenschätze an sich zu bringen, heißt China. Um den Regierungen der NATO-Staaten, allen voran den Franzosen, aber auch der deutschen, einen offiziellen Grund für den Einsatz in Mali zu liefern, damit diese „ihr Engagement" an die jeweilige Bevölkerung verkaufen können, wurde die Bedrohung durch Islamisten erfunden. Islamisten sind für NATO-Kriege derzeit eine Art Joker. In Mali müssen Islamisten bekämpft werden, in Syrien setzt die NATO Islamisten ein, um Assad zu stürzen. Es gibt keine echte islamistische Bedrohung in Mali. Was es gibt, sind jede Menge Uran und Gold, und es gibt in der unmittelbaren Nachbarschaft Malis jede menge Chinesen
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