Hausbesuche bei Neonazis: Die Rückzugsräume der Rechten im Osten und die Männer dahinter
Unser Reporter Henrik Neumann hat in den letzten Wochen ein paar Hausbesuche gemacht: bei rechtsextremen Strippenziehern, bei völkischen Siedlern, bei fremdenfeindlichen Faschisten und bei eingewanderten Ösi-Nazis. Hineingebeten hat ihn leider niemand. Das müssen die Möchtegern-Herrenmenschen auch gar nicht, weil sie in vielen Immobilien mittlerweile das Hausrecht haben. So können sie vor allem in Ostdeutschland hinter verschlossenen Türen ganz in Ruhe an ihren Umsturzfantasien arbeiten. Unterwegs im neuen Siedlungsgebiet der Rechten, wo Journalisten beschimpft und die Vergangenheit beschworen wird. (14.10.2024) Anmerkung der Redaktion: Mit der erstmals bei Minute 06:33 genannten Immobilie im Chemnitzer Westen ist lediglich die untere Ladeneinheit gemeint. Es soll und sollte nicht der Eindruck erweckt werden, dass das gesamte Haus, insbesondere Wohneinheiten in den Obergeschossen, zur »Identitären Bewegung« zu zählen sei oder auch nur Kontakte hätte.
↗https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fretterode-in-thueringen-rechtsextreme-greifen-team-von-spiegel-tv-an-a-1ba3b156-c71d-4cb5-afc4-8ec18d5bec18