Monteviasco, Italiens vergessenes Bergdorf: Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten
Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt nahezu abgeschnitten – das ist Monteviasco, ein Bergdorf in der Lombardei. Seit die Seilbahn vor sieben Jahren den Betrieb eingestellt hat, ist der Ort nur in einem zweistündigen Fußmarsch oder per Helikopter erreichbar. Fünf Bewohner:innen harren hier noch aus. Kann das Dorf trotz allem weiter bestehen? Fast jedes Wochenende macht sich die 24-jährige Letizia Rubinato auf den Weg in das abgelegene Bergdorf Monteviasco. Sie arbeitet im Tal, doch ihre Mutter wurde dort geboren, und Letizia liebt die Natur und das einfache Leben in den Bergen. Nur ein schmaler Pfad mit 1.442 Stufen führt hinauf ins Dorf. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, schleppen die Bewohner Lebensmittel, frische Wäsche oder Medikamente in Rucksäcken auf den Berg. Denn im Dorf gibt es weder einen Supermarkt noch einen Bäcker. Und ein neuer Seilbahn-Betreiber ist auch nicht in Sicht. Einst lebten hier mehr als 300 Menschen. Doch die
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