Pazifische Austern erobern das Wattenmeer: Expansion der invasiven Art
Die pazifische Felsenauster breitet sich unkontrolliert in der Nordsee aus. Vor Jahrzehnten aus Muschelfarmen entkommen, konkurriert die von Gourmets geschätzte Delikatesse mit der heimischen Miesmuschel und verändert das Ökosystem. Die Bestände der Austernfischer sind bereits dezimiert, denn die Vögel können die harte Schale der Felsenaustern nicht knacken und verhungern. Ursprünglich im Pazifischen Ozean beheimatet, breiten sich pazifische Felsenaustern seit den 1960er-Jahren im gesamten Wattenmeer der Nordsee aus, erst in den Niederlanden, seit 20 Jahren auch in Dänemark. Naturschützer wie der Biologe John Frikke betrachten die Expansion der invasiven Art mit Sorge. Nicht nur heimische Vogelarten, sondern auch Zugvögel nutzen das dänische Wattenmeer als Speisekammer. Für sie stellt die pazifische Felsenauster eine wachsende Bedrohung dar – zum einen, weil die steinharte Schale für sie nicht zu knacken ist, zum anderen, weil die heimische Miesmuschel in der Konkurrenz mit den Felsena
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