Die Papageientaucher: Patrouille auf Island
Sie haben einen bunten Schnabel, können nicht gut fliegen und ihr Fleisch gilt als Delikatesse: Papageientaucher. Doch jedes Jahr kommen immer weniger der pummeligen Vögel nach Island, um zu brüten. Die Jagdsaison auf die, als »gefährdet« eingestuften Tiere wurde drastisch eingeschränkt und viele Einheimische gehen auf Patrouille, um verirrte Küken von den Straßen zu retten. Ende August / Anfang September werden manche Nächte lang für Sandra Sif Sigvardsdóttir und ihre Schwester Berglind. Die Frauen suchen auf der isländischen Insel Heimaey die Straßen nach Küken der Papageientaucher ab. Die flügge gewordenen »Pufflinge« verlassen ihre Nester meist nachts, um auf das offene Meer zu fliegen. Doch seit der Elektrifizierung der Insel werden sie von den Lichtern der Stadt abgelenkt und landen gelegentlich mitten im Ort. Mit ihren kurzen Flügeln sind die Küken nicht in der Lage, allein davonzufliegen. Ohne Hilfe hätten sie kaum eine Überlebenschance. Auch Gudjón Sigtryggsson hat nachts scho
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