Neue Fische fürs Mittelmeer: Aufzucht als letzte Rettung
Die Fischbestände im Mittelmeer sind in den letzten Jahrzehnten aufgrund von Überfischung, Umweltverschmutzung und Erwärmung drastisch zurückgegangen. In Marseille soll ein Fischkindergarten dazu beitragen, dass sich auch selten gewordene Meerestiere geschützt entwickeln können und sich die Bestände wieder erholen. In freier Wildbahn schlüpfen die Fischlarven in der Regel kurz vor Vollmond und lassen sich dann Richtung Küste treiben. Doch zubetonierte Hafenanlagen, Abwässer oder Sonnencremerückstände der der Touristen machen dem Nachwuchs an der Côte d´Azur das Überleben schwer. Es fehlt an Verstecken und Nahrung, um die ersten Wochen zu überleben. Im Auftrag von »Ecocéan« fängt deshalb Gérard Carrodano regelmäßig Larven vor der Küste ein. Die Firma betreibt in Marseille einen Fischkindergarten, in dem jedes Jahr tausende Larven aufgepäppelt werden. Nach rund sechs Monaten werden sie dann wieder zurück ins Meer gebracht und freigelassen. Werden sich die in der Aufzuchtstation aufgewach
↗https://www.spiegel.de/panorama/klimawandel-fischkindergaerten-als-letzte-hoffnung-fuer-die-fischbestaende-im-mittelmeer-spiegel-tv-fuer-arte-re-a-dfc34f77-7039-4248-ac9f-2ca35fb345d1