Angst vor dem Heimweg: Wie sicher fühlen sich Frauen?
Im März 2021 schlug der Mord einer jungen Frau in Großbritannien Wellen. Dass Sarah Everard auf ihrem Nachhauseweg im Süden Londons von einem Polizisten entführt, vergewaltigt und ermordet wurde, führte zu einem Aufschrei im ganzen Land. Doch wie können Frauen zukünftig besser geschützt und öffentliche Räume sicherer werden? Spazierengehen - was für viele Menschen eine willkommene Abwechslung im Pandemiealltag bedeutete, wurde für Paola Matacchioni zum Stressfaktor. Nach dem Mord an der 33-jährigen Sarah Everard stellte der Gang auf die Straße die gleichaltrige Frau vor ein Problem. Vor allem im Dunklen erlitt sie Angstzustände. Wie ihr ergeht es vielen Frauen. Einer Studie zufolge empfinden vier von fünf Frauen Großstädte als unsicher. Britin Emma Kay sieht darin eine Marktlücke. Sie ist Entwicklerin einer App, die Nutzer:innen mithilfe von polizeilichen Kriminalitätsdaten einen möglichst gefahrlosen Weg nach Hause aufzeigen kann. Was es bedeutet, sich nachts ohne Begleitung draußen a
↗https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/angst-vor-dem-heimweg-wie-sicher-fuehlen-sich-frauen-arte-re-reportage-von-spiegel-tv-a-f0bc2798-0b2c-49e2-81df-156941ceb225