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Die Kabeljauzungen-Schneider: Traditionsjob für norwegische Inselkinder
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Die Kabeljauzungen-Schneider: Traditionsjob für norwegische Inselkinder

⏱ 32:08 🌐 spiegel.de

Die Zunge des Kabeljaus schmeckt leicht salzig und ist in Norwegen eine begehrte Delikatesse. Auf den Lofoten verdienen sich Kinder seit Generationen mit dem Fischzungenschneiden ein üppiges Taschengeld von bis zu 100 Euro pro Stunde. Höhepunkt der Saison ist ein Wettkampf, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt: Wer schneidet in zwei Minuten die meisten Fischzungen ab? Etwa 80 Prozent ihres Jahreseinkommens verdienen die Fischer und Fischerinnen auf den Lofoten in nur drei Monaten mit dem Fang von Skrei, dem norwegischen Winterkabeljau. Kein Wunder, dass es in Norwegen heißt, wer nach Fisch riecht, riecht nach Geld. Die Region ist abhängig von Skrei – nicht nur ökonomisch, sondern auch touristisch und kulturell. Zu Ehren des schuppigen Wirbeltiers aus der Familie der Dorsche findet im Fischerdorf Myre regelmäßig das Vesterålen Skreifestival statt. Dieses Jahr bringt eine Woche Sturm die Vorbereitungen für das Spektakel kurz ins Wanken, doch dann bringt Kapitän Preben Meland mit sein

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