Schwimmen gegen Plastikmüll: 2.700 Kilometer donauabwärts
Er ist Chemieprofessor und Hobbyschwimmer mit einem außergewöhnlichen Plan: Andreas Fath will die Donau durchschwimmen – vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Mehr als zwei Monate Kraulen, durchschnittlich rund 50 km am Tag. Ein Kraftakt für die Umwelt und die Wissenschaft: Die Aktion soll auf die Gefahren von Mikroplastik aufmerksam machen. Den Rhein und den Tennessee River konnte Andreas Fath bereits bezwingen. Aber die Donau ist sein ambitioniertestes Projekt: 2.700 km liegen beim Start in Baden-Württemberg vor ihm; Wassertemperatur 12 Grad Celsius. Aber Fath hat einen eisernen Willen – und krault Zug um Zug flussabwärts, quer durch Europa. Vom Pressetermin in Wien, wo er mit der österreichischen Umweltministerin diskutiert, bis ins rumänischen Donaudelta, wo er von den Sorgen der örtlichen Fischerfamilien erfährt: Es ist eine lange Reise mit Höhen – und Hindernissen. Eine entzündete Schulter, ein Magendarmvirus und die Wellen der teils wilden Donau stellen den schwimmenden Wissen
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