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Das Amt, mein Baby und ich: Warum das Jugendamt immer öfter eingreifen muss
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Das Amt, mein Baby und ich: Warum das Jugendamt immer öfter eingreifen muss

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Immer mehr Kinder sind dort in Gefahr, wo sie eigentlich am sichersten sein sollten: Zuhause. Noch nie meldeten die Jugendämter so viele Kindeswohlgefährdungen wie im ersten Pandemie-Jahr. Mehr als sechzigtausend Kinder wurden Opfer von Vernachlässigung, psychischer oder körperlicher Gewalt. Über vierzigtausend von ihnen mussten von ihren Eltern getrennt werden. In manchen Fällen greift das Jugendamt schon direkt nach der Geburt ein. So auch in Linas Fall. Das Leben des kleinen Mädchens fängt mit einem Drogenentzug an. Sie ist erst acht Tage alt, als sie an eine Pflegemutter übergeben wird. Das Baby bei ihrer Mutter zu lassen erscheint dem Jugendamt zu gefährlich. Die Fünfundzwanzigjährige hat während der Schwangerschaft Drogen konsumiert und viele eigene Probleme. Sie muss deshalb eine Therapie machen und sich beweisen, bevor sie mit ihrem Kind und dessen Vater zusammenleben kann. Über eineinhalb Jahre hat SPIEGEL TV die junge Mutter bei dem Kampf um ihr Kind begleitet. Auch Jan P. wi

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