Einsatz in der Ostukraine: Ein Pastor zwischen den Fronten
Die Grenze zu Russland und die militärische Pufferzone sind nur wenige Kilometer von Mariupol entfernt. Seit dem Zerfall der Sowjetunion leidet die Stadt und ihre Bewohner. Zeitweise trug sie den Titel der Stadt mit dem größten Drogenproblem Europas. Zahllose Kinder leben hier in verlassenen Häusern, in Abwasserkanälen und auf der Straße. Manche von ihnen sind erst vier und fünf Jahre alt, viele sind drogensüchtig. Vor mehr als 20 Jahren sagte der Pastor Gennadiy Mokhnenko dem Drogenhandel in der Stadt den Kampf an. Tausende Kinder hat er seitdem von der Straße geholt, oft auch gegen ihren Willen. Mit seiner Tatkraft hat er sich in Mariupol nicht nur Freunde gemacht. Doch der Staat und nicht zuletzt die Polizei hat die Stadt mit ihren Problemen alleine gelassen. Auch, weil nicht wenige Polizisten vom örtlichen Drogenhandel profitieren. Der jahrelange und kontinuierliche Einsatz des Pastors zeigt Erfolge. Sein Kinderheim „Republic Pilgrim“ ist eines der größten Kinder- und Rehabilitatio
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