Urne oder Sarg? Griechenland streitet um die letzte Ruhe
24 Jahre hat Antonis Alakiotis für ein Krematorium in Griechenland gekämpft. Seit gut einem Jahr ist es endlich in Betrieb. Zwar kann sich nun jeder Grieche, der dies wünscht, endlich in seiner Heimat einäschern lassen, aber es bleibt ein Stigma. Zu groß ist der Einfluss der griechisch-orthodoxen Kirche, die nicht müde wird, die Kremation als Sünde anzuprangern. Griechenland hat 2006 als letztes Land der Europäischen Union die Feuerbestattung gesetzlich erlaubt. 13 weitere Jahre mussten noch vergehen, bis das erste - und nach wie vor einzige - Krematorium des Landes in Ritsona nahe Athen in Betrieb gehen konnte. Zu verdanken ist dies Antonis Alakiotis. 24 lange Jahre hat der Präsident der Griechischen Kremationsgesellschaft darum gekämpft, dass sich jeder Grieche, der dies wünscht, in seiner Heimat einäschern lassen kann. Vorher war dies nur im Ausland möglich. Alakiotis' stärkster Widersacher: Die griechisch-orthodoxe Kirche, die nicht müde wird, die Kremation als Sünde anzuprangern -
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