"Black Box". Sabina Lorenz und Markus Breidenich lesen im Salzstangensalon München
Ein Déja-vu. Lyrische Tetralogie mit Untergang”. “Dieses viergeteilte Szenario” – so schreiben die beiden – “ergründet Schattenseiten, beginnt mit den Lichtspielen unseres Sonnensystems und landet zwangsläufig auf der Erde. Dort dreht es sich um selbstgebastelte Katastrophen, Ausbeutung, Bilderrauschen im All, um Zukunftsvisionen in Smart-Cities, Flexihomes und modernen Ghettos. Technik und Leben verschmelzen zu einem transistorgesteuerten Tag-Nacht-Rhythmus, Arbeit wird zum Hamsterrad im Nanosekundentakt, zur sinnlosen Existenzgründung. Am Ende bleibt ein Mythos; ein Spiel der Götter im Federkleid geflügelter Nächte.” — Markus Breidenich, *1972 in Düren, Studium der Physik und Mathematik an der RWTH Aachen. Promotion in Theoretischer Physik am MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam. Prüfer am Europäischen Patentamt, München. Gedichtveröffentlichungen in Literaturzeitschriften wie Krautgarten, Poet (dem Magazin des Poetenladens), lauter niemand, außer.dem, macondo sowie
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