Den Staat übernehmen
John Holloway, Autor des Buches "Die Welt verändern ohne die Macht zu übernehmen" über "Den Staat übernehmen" Aus Erfahrungen lernen "den linken Regierungen, seien sie revolutionär oder seien sie reformistisch, ist es nie gelungen, die Gesellschaft radikal zu verändern." Holloway sieht daher die Notwendigkeit neu und anders über Revolution nachzudenken. Holloway wurde bekannt für seine politische Theoriebildung im Umfeld des Zapatismus und insbes. durch seine Forderung (These) „Die Welt verändern, ohne die Macht zu übernehmen“. Seine Theorie über gesellschaftliche Konflikte zwischen »Tun« (Arbeit) und »Getanem« (Kapital) versucht eine Sprache für die gesellschaftlichen Widersprüche (eine Dialektik) zu finden, die der politischen Wirklichkeit entspricht, und dabei weder rein beschreibend (deskriptiv) noch setzend (normativ) ist. Er beansprucht sich in Annäherungen an den »Schrei« u.ä. den realen Konflikten unterdrückter Subjekte und den Fragen »kreativer Macht« zuzuwenden und versuc
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