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Niemals sind die Grazien einsam
Friedrich Georg Jünger hat seit mindestens zwei Jahrzehnten in unserer Lyrik seinen festen Platz. Er ist einer der großen Konservativen, der unterm Nationalsozialismus in klassizistisch-verschlüsselter Sprache eine aufrechte Gesinnung zeigte und der heute, nach dem Kriege, sich jenseits von Avantgarde und Wortexperiment aufhält, jenseits aber auch von aller offenbaren Krise und Gefährdung der lyrischen Aussage.
↗ https://www.zeit.de/1955/05/niemals-sind-die-grazien-einsam