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Jagd auf Ausländer: Hoyerswerda 1991
Hoyerswerda in Sachsen. Nach dem Ende der DDR gehört die Stadt zu den Verliererregionen im Osten. Viele Menschen sind arbeitslos. Sie fühlen sich nach der deutschen Wiedervereinigung im Stich gelassen und lenken ihren Frust auf ausländische Mitbürger. Teilweise bilden sich extremistische Strömungen. Am 17. September 1991 eskaliert die Situation in Hoyerswerda. Der Frust schlägt um in Hass und Gewalt. Neonazis sammeln sich vor einem Wohnheim für ausländische Vertragsarbeiter aus Vietnam und Mosam
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